Mi, 18. Juli 2018

FPÖ fordert:

16.02.2015 18:53

Keine Steuergelder für Alte Musik

"Vorhang zu! Festwochen GmbH auflösen und neues Konzept entwickeln!" Der FPÖ-Kultursprecherin LA Hildegard Schwaiger reicht es. Sie fordert das Ende der glücklosen Innsbrucker Festwochen und spart nicht mit Vorwürfen gegen die Politik. "Durch inkompetente Personalentscheidungen wurde ein Flaggschiff zerstört!"

Die Besucher-Umfrage, die im vergangenen August während der Innsbrucker Festwochen durchgeführt wurde, birgt Sprengstoff. Die Resultate sind ernüchternd und bestätigen nur, was Insider schon lange wissen: Touristisch sind die Innsbrucker Festwochen ein Flop! Nicht mehr länger zuschauen will Hildegard Schwaiger, Kultursprecherin der FPÖ: "Steuergelder dürfen in diesen Zeiten nicht für ein Festival verwendet werden, welches keinerlei internationale Reputation mehr besitzt!" Schwaiger schießt auch schwer gegen die Landes- und Stadtpolitik. Sie seien es, die durch inkompetente Personalbestellungen das einstige Flaggschiff der historischen Musikpraxis zerstört habe.

"Innsbruck braucht vernünftiges Festival"

Für Schwaiger steht außer Zweifel: "Es braucht eine Phase der Neukonzeption. Innsbruck braucht ein vernünftiges, international renommiertes Festival. Als historisch bedeutende Musikmetropole muss ein vernünftiges Konzept für die Zukunft gefunden werden, doch ohne ein konkretes Ziel, ohne international musikalisch bekannte Proponenten und Finanzpartnern aus der Wirtschaft ist es nicht zielführend", konkretisiert Schwaiger. Die FPÖ-Kultursprecherin fordert abschließend einen internationalen Expertenbeirat, der ein Konzept für die Zukunft entwickelt und ein Festival unter neuem Namen für Innsbruck kreiert: "Aber ohne Intervention der Politik und ohne jede Mitwirkung von Kulturbeamten der Stadt Innsbruck und des Landes Tirol."

Kopfschütteln über das neue Logo

Kopfschütteln bei Touristikern über das neue Logo. "Wer 'Innsbrucker Festwochen der Alten Musik' aus dem Logo gestrichen hat, muss zur Verantwortung gezogen werden!"

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