Mo, 18. Juni 2018

Rettungsaktion in NÖ

01.02.2015 18:40

400 Kilo schweres Kalb in Güllegrube gestürzt

Ein 400 Kilogramm schweres Kalb ist am Sonntag im niederösterreichischen Waidhofen an der Thaya in eine Güllegrube gestürzt. Die Feuerwehr musste mit zehn Mann anrücken, um das Tier zu befreien. Nach etwa zwei Stunden konnte die Kuh unverletzt gerettet werden.

In den Morgenstunden stürzte die Kuh im Stall in Ulrichschlag durch einen Spaltboden in die darunter liegende Güllegrube. Als der Landwirt das Unglück bemerkte, alarmierte er sofort die Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren bereits mehrere Ortsbewohner am Einsatzort und unterstützten die Rettungsaktion.

Zuerst wurde der Kopf des Tieres gesichert, damit dieser nicht mehr in die Gülle eintauchen konnte. Anschließend wurde ein Be- und Entlüftungsgerät in Stellung gebracht, um das Kalb laufend mit Frischluft zu versorgen. Dann wurde die Gülle mithilfe von Fässern abgepumpt und so der Stand abgesenkt. Gesichert durch die Einsatzkräfte stieg der Landwirt in die Grube, um dem Rind ein Hebeband um den Bauch zu legen.

Weil eine Zufahrt zur Einsatzstelle mit den schweren Feuerwehrfahrzeugen nicht möglich war und somit auch kein Ladekran zum Einsatz gebracht werden konnte, wurde ein Hoflader in Position gebracht. So gelang es schließlich, die Kuh aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Nachdem das Tier wieder auf festen Boden stand, wurde es gereinigt und in einen anderen Stall gebracht, um sich von den Strapazen zu erholen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).