Der Druck vor dem Spiel war am schwarz-grünen Kessel enorm. Der starke 3:2-Auswärtserfolg in Amstetten sollte dem FC Wacker Innsbruck daher ordentlich Zuversicht für die kommenden Wochen in der 2. Liga geben.
„Was wir in die Länderspielpause mitnehmen? Drei Punkte!“ Mit einem verschmitzten, vor allem aber erleichterten Lächeln durfte Sebastian Siller nach Schlusspfiff in Amstetten durchatmen: Endlich wieder ein Sieg (der dritte in der Fremde von insgesamt fünf), nach drei Liga-Pleiten in Folge. Bei einem Team, das in dieser Zweitliga-Saison zuhause bis Freitag Abend noch ungeschlagen war. „Und es war verdient“, lobte der schwarz-grüne Coach seine Truppe, „weil wir die Bälle super an die letzte Linie brachten, sie dort auch festmachten. Und zudem bei den zweiten Bällen stark waren.“ Nur durch Eigenverschulden durften die Niederösterreicher (mit den Tirolern Felix Köchl und Yannick Vötter in der Startelf) in der zweiten Hälfte nochmals leicht „schnuppern“, „weil wir mit unseren Umschaltsituationen viel früher den Deckel drauf machen hätten müssen“.
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