Superstar Keira Knightley spielt die Hauptrolle in der Serie „Black Doves“, einer Mischung aus Spionage-Thriller und Satire. Welches Genre sie als Nächstes ausprobieren möchte und warum sie gerne Türen eintritt, verrät sie bei einem Pressegespräch mit der „Krone“.
Die britische Schauspiel-Ikone ist beim Pressegespräch mit der „Krone“ bestens gelaunt, lacht und scherzt bei nahezu jeder Frage – dabei geht es bei Keira Knightleys Serie „Black Doves“ (Staffel 2 ab sofort auf Netflix) teils ganz schön hart zu. Sie spielt die Spionin Helen: „Die Serie hat viel gutes Drama“, verspricht sie: „Sie bewegt sich an der Grenze zwischen wundervoller Absurdität und ernsthafter Handlung, es ist schwer, das hinzukriegen.“ Wichtig sei aber vor allem der ganz spezielle Humor der Produktion: „Wir Briten machen gerne Scherze über sehr ernste Sachen. Ich habe pechschwarzen Humor.“
Zu wenig Stunt-Training und zu viele Emotionen
Sie habe im Gegensatz zur ersten Staffel viel weniger Zeit für das Stunt-Training gehabt und sei manchmal ins kalte Wasser geworfen worden – doch eine Szene machte die Strapazen wett: „Was ich bei den Dreharbeiten absolut geliebt habe, war eine Sequenz, in der ich eine Tür eintreten durfte. Bis dahin war mir nicht bewusst gewesen, dass genau das in meinem Leben gefehlt hat. Ich habe viele Emotionen, die raus müssen. Das fühlte sich so gut an! Ich bin vor Freude durch die Gegend gehüpft.“
Auch abseits der Action sei die Serie eine willkommene Herausforderung für den „Stolz und Vorurteil“-Star gewesen: „Die Figuren sind moralisch sehr komplex und leben ein wahnsinnig schräges Leben. Sind sie die Guten, sind sie die Bösen? Das ändert sich dauernd. Als Schauspielerin hast du da viel, womit du spielen kannst, das macht sehr viel Spaß und ist aufregend. Ich liebe meine Figur – aber ich würde sie nicht gerne treffen (lacht).“ An ihrer Seite spielt Ben Whishaw einen Auftragskiller, als Duo kommen sie ständig in neue lebensbedrohliche Situationen: „Es ist eine ziemlich toxische Freundschaft, aber sie retten einander auch oft das Leben.“
Spionage-Thriller ist abgehakt, welches Genre würde Knightley als Nächstes gerne ausprobieren? „Science Fiction! Her mit den Drehbüchern!“
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