Auf der A9 in der Südsteiermark nahmen Polizisten am Donnerstag den Schwerverkehr genau unter die Lupe. Fazit der Kontrollen: Mehr als 100 Verstöße gegen die Ruhezeiten und zahlreiche Anzeigen wegen erheblicher technischer Mängel – auch bei einem Gefahrguttransport, der nicht mehr weiterfahren durfte.
Dass auf unseren Straßen und Autobahnen so manche tickende Zeitbombe unterwegs ist, zeigte sich am Donnerstag erneut bei schwerpunktmäßigen Lkw-Kontrollen an der A9 im südsteirischen Straß. Gemeinsam mit Sachverständigen des Landes nahmen Polizisten Lastwägen sowie deren Lenker genau ins Visier.
Und sie hatten ordentlich zu tun: Die Beamten stellten mehr als 100 Verstöße gegen die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten fest. Zudem hagelte es 17 Anzeigen wegen erheblicher technischer Mängel an den Fahrzeugen.
Maroder Lkw hatte Lösungsmittel geladen
In vier Fällen waren die Mängel so gravierend, dass Polizisten die Kennzeichen vorläufig abnahmen und die Lkw nicht mehr weiterfahren ließen. Darunter fand sich auch ein Gefahrguttransporter, der 22 Tonnen Lösungsmittel geladen hatte.
Direkt am Tankbehälter wurden schwere Mängel festgestellt. Das Fahrzeug durfte den Kontrollplatz nicht mehr verlassen und das Lösungsmittel musste noch vor Ort in ein Ersatzfahrzeug umgepumpt werden.
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