Auf in die gemeinsame Energie-Zukunft: Die PVO GmbH aus Hall holt sich einen bekannten Partner aus der Auto- und Immobilienbranche ins Boot. Im Fokus liegen Batteriespeicher. Die Motive dahinter wurden am Mittwoch bei einem Pressetermin dargelegt.
Die PVO GmbH mit Sitz in Hall in Tirol stellt fünf Jahre nach ihrer Gründung die Weichen für weiteres Wachstum. Mit der Unterberger Gruppe und der IPE Energietechnik rund um den erfahrenen Photovoltaikunternehmer Ingram Eusch steigen zwei neue strategische Partner ein. Eusch war schon ab 2006 am Aufbau der Produktionsstätte für KIOTO-Photovoltaikmodule beteiligt. In den folgenden Jahren erschloss er mit dem Bau von Photovoltaikkraftwerken in Spanien, Italien und Südosteuropa internationale Märkte. Die Kooperation wurde am Mittwoch bei einem Pressetermin in Innsbruck präsentiert.
Wir können unsere eigene Energieversorgung gezielt weiterentwickeln und unseren Kunden zugleich zusätzliche Leistungen anbieten
Florian Unterberger
Batteriespeicher und die Vorteile daraus
Mit der neuen Eigentümerstruktur (jeder Partner hält ein Drittel) will PVO besondere das Geschäft mit groß dimensionierten Batteriespeichern ausbauen. Denn mit dem Ausbau erneuerbarer Energien steigt der Bedarf, Strom zeitlich flexibel verfügbar zu machen. Für Unternehmen bieten Speicher die Möglichkeit, mehr selbst erzeugten Solarstrom zu nutzen, Lastspitzen zu reduzieren und Strom gezielt zu günstigen Zeiten einzukaufen oder bei höheren Marktpreisen zu vermarkten.
Für 2027 sind bei PVO bereits Speicherprojekte mit 80 Megawattstunden (MWh) beauftragt, weitere Projekte mit über 90 MWh befinden sich in Verhandlung. Der Jahresumsatz soll 2027 auf rund elf Millionen Euro steigen.
Auch Autokunden sollen künftig profitieren
Auch Unterberger sieht Vorteile: „Wir setzen bei strategischen Themen bewusst auf Partner, die über das entsprechende Fachwissen verfügen. Damit können wir uns auf unsere Kerngeschäfte konzentrieren und gleichzeitig unser Leistungsangebot erweitern“, erklärte Florian Unterberger. Naheliegend, dass es dabei um das Aufladen von Elektroautos geht, „ganzheitliche Lösungen“ für die Kunden werden angestrebt.
Nicht zuletzt sollen auch die vielen Dächer der Unterberger Gruppe genutzt werden. PVO hat für die Unterberger Gruppe bereits Photovoltaikanlagen an den Standorten Rosenheim, Freistadt und Innsbruck umgesetzt.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.