



Wie wichtig die richtige Kraultechnik ist, damit niemand beim Schwimmen untergeht, unterschäzten viele. Der Verein „Kraulwerk“ schafft hier Abhilfe und bietet Schwimmkurse in Amstetten an.
Nachdem die Pools im Garten bereits eingewintert sind, füllen sich die Hallenbäder nach und nach. Schon um 7 Uhr morgens stehen im Stadtbad Amstetten die jüngsten der Wasserratten bereit, um endlich ins Wasser zu tauchen. Der Verein „Kraulwerk“ gibt dort seit Kurzem Schwimmkurse, die vor allem Kindern die Angst vor dem Wasser nehmen sollen. „Man darf nicht unterschätzen, wie wichtig im Ernstfall die richtige Schwimmtechnik sein kann“, sagt Sebastian Geroldinger. Vor allem Kinder aus städtischen Regionen können oft auch bis ins jugendliche Alter immer noch nicht besonders gut schwimmen.
Traumatische Erlebnisse mit Wasser
Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) schätzt, dass ungefähr jedes zehnte Kind in ganz Österreich überhaupt nicht schwimmen kann. „Kinder vom Land sind oft das Wasser schon mehr gewohnt, und lernen auch schneller schwimmen“, beobachtet das „Kraulwerk“. Oft kommen auch traumatische Erlebnisse mit dem Wasser hinzu. Ein Mädchen, das am Kurs teilnimmt, wäre in jungen Jahren fast ertrunken. „Hier braucht es besonders viel Geduld und Einfühlvermögen“. Das KfV betont aber auch, dass in der Corona-Pandemie viele Bäder geschlossen waren und daher momentan bei Kindern viel Nachholbedarf vorliegt.




Auch Erwachsene können noch schwimmen lernen
Aber auch bei Erwachsenen herrscht oft große Unsicherheit. „Wir bieten auch Kurse für Erwachsene an, unsere älteste Teilnehmerin war bisher 59 Jahre alt.“ Ab November gibt es auch Samstagskurse für Kinder, inklusive und „Kopf-unter-Tauchen“, Schwimmnudeln und Spielen.
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