Kinderaugen zum Strahlen und den Kleinen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, gelingt nur, wenn viele Menschen zusammenhelfen. So wie beim Verein Glücksbote aus Sollenau, Bezirk Wiener Neustadt. Obmann Erich Lepuschitz und seine Helfer wollen bis zum Nikolo-Tag am 6. Dezember 850 Sackerl befüllen und verteilen. „Unser Wunsch ist es, dass kein Kind an diesem Tag vergessen wird“, so Lepuschitz.
Süßigkeiten und Sachspenden
Damit dies gelingt, bittet er bis 20. November um Süßigkeiten, Sachspenden und auch finanzielle Unterstützung. Abzugeben beim Postpartner in Sollenau am Hauptplatz oder am Gladiolenweg 12. Seit 2013 gibt es diese Aktion jedes Jahr. „Das Schöne ist die Zusammenarbeit mit Vereinen, Unternehmen, die uns unterstützen, und natürlich mit unseren Glücksboten Helfer. Wir bekommen immer wieder Feedback wie gut diese Aktion ankommt“, sagt Lepuschitz. Deshalb sind auch immer Menschen mit Herz und helfenden Händen willkommen. Denn es müssen 850 Sackerl organisiert, befüllt, vorbereitet und schließlich zu den Kindern gebracht werden. Um zu helfen, braucht es weder viel Zeit noch viel Geld: „Oft sind es gerade die kleinen Beiträge, die gemeinsam etwas Großes bewirken.“
„Scham, um Hilfe zu bitten, ist groß“
Die Anzahl der Nikolo-Sackerl ergibt sich aus den Anfragen von Familien direkt beim Glücksboten oder durch die Hilfe anderer Vereine wie Triestingtaler für Triestingtaler, SOKA, Hilfswerk, SOS Kinderdorf, Caritas, Mutter Kinderhäuser und anderen. Die jährliche Zahl liegt zwischen 550 bis 900. „Viele Eltern kämpfen lange allein, bevor sie sich trauen, um Hilfe zu bitten. Sie wollen ihren Kindern alles ermöglichen und haben oft das Gefühl, versagt zu haben, wenn das Geld nicht mehr reicht“, gibt der oberste Glücksbote Einblick.
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