Admira-Routinier Meisl

Ergometer und Schmäh als die beste Medizin

2. Liga
31.10.2026 09:20

Admira-Abwehrchef Matteo Meisl ist wieder fit, tastete sich in den letzten Spielen an die Startelf heran. Der „Krone“ verriet der ehemalige Bundesliga-Kicker, warum seine Kondition besser denn je ist und er mittlerweile keine Kopfschmerzen hat. 

Gerade einmal 19 Minuten war die neue Zweitliga-Saison jung, als sie für Admiras Matteo Meisl schon wieder ein zumindest temporäres Ende nahm. Eine Oberschenkel-Verletzung ohne jegliche Fremd-Einwirkung knockte den 25-Jährigen für knapp zweieinhalb Monate aus, verbannte ihn vom Platz und in die Kraftkammer ...

„Auch mit hinnigem Oberschenkel rennt der Schmäh“
Ein bissl „Gefallen“ fand der Abwehrchef dann aber doch an seinem Ausfall. Oder besser gesagt: am Ergometer. „Ich bin echt oft am Radl g’sessen, meine Kondition war noch nie so gut. Das wird den Harry (Anm. Admira-Trainer Suchard) sicher freuen“, lacht Meisl, der zuhause fleißig strampelte, während die Admira nach dem Fehlstart ordentlich schwamm. „Das war der Horror, da nur zuzusehen. Aber ich habe mich weiterhin so gut es ging eingebracht und grad den Jungen versucht, gut zuzureden. Und auch mit hinnigem Oberschenkel rennt der Schmäh.“

Das Cup-Aus in Leithaprodersdorf war Meisls (re.) einziger Auftritt über 90 Minuten.
Das Cup-Aus in Leithaprodersdorf war Meisls (re.) einziger Auftritt über 90 Minuten.(Bild: GEPA)

„Glücksbringer war ich ja keiner“
Aktuell umso mehr, geht’s am Samstag (15.30) in Bregenz um den vierten vollen Erfolg in Serie. „Mittlerweile sind wir spielerisch gut unterwegs, die Konstanz passt. Zu Saison-Beginn hatten wir richtige Kopfschmerzen, wussten nicht, wie wir je ein Spiel gewinnen sollen“, erinnert sich der Abwehrchef an die dunkle Südstädter Zeit zurück. Aus der stammt auch sein bislang einziger Einsatz über 90 Minuten, dem peinlichen Cup-Aus in der ersten Runde gegen Landesligist Leithaprodersdorf. Wird eigentlich wieder höchste Zeit für die volle Distanz, oder? „Glücksbringer war ich ja sichtlich keiner“, scherzt Meisl, ehe er dann doch abbremst: „Ich taste mich langsam heran, bin noch nicht bei 100 Prozent. Aber es ist nur eine Frage der Zeit.“

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Premiere bei Sieg
Die war es auch bei St. Pölten – und zwar wann endlich die zahlreichen Top-Chancen genutzt und wieder Zählbares mitgenommen wird. Gestern gelang in der NV-Arena dank Treffern von Mane (7.) und Kolodziejczyk (23.), der erstmalig im Profi-Bereich netzte, ein knapper 2:1-Sieg gegen Wels. Indes ging Amstetten bei der Salzburger Austria mit 0:3 unter.

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