FIA-Boss schlägt Alarm

„Dann wird unser Sport nicht mehr zu retten sein“

Formel 1
31.10.2026 09:07

13.000 Morddrohungen erhielt Alpine-Pilot Pierre Gasly nach dem Grand Prix in Madrid. FIA-Präsident Mohammed Bin Sulayem schlägt Alarm ...

Partystimmung und Stadionflair! Mexico City ist für die Formel 1 stets eine Reise wert, die auch alle im Fahrerlager gerne antreten. Die mexikanischen Fans machen das Wochenende zu einer einzigartigen Fiesta.

Pierre Gasly
Pierre Gasly(Bild: AFP/ANDREJ ISAKOVIC)

„Laufen Gefahr, den Sport durch Online-Hass zu verlieren“
Ganz und gar nicht zum Feiern zumute ist einem aber, wenn man sich ansieht, was so manch andere vermeintliche „Fans“ zuletzt aufgeführt haben. Nach dem Zwist der beiden Alpine-Piloten Pierre Gasly und Franco Colapinto im Rennen in Madrid sah sich der Franzose im Internet mit Anfeindungen der übelsten Sorte konfrontiert. In einem Interview mit „The Drive“ wurde FIA-Präsident Mohammed Bin Sulayem konkret: „Pierre wurde 13.000-mal mit Morddrohungen bombardiert!“ Die im Übrigen auch gegen Angehörige und seine Freundin gerichtet wurden. „Wir laufen Gefahr, den Sport durch Online-Hass zu verlieren. Wenn wir nichts unternehmen, wird unser Sport irgendwann nicht mehr zu retten sein“, sagte Bin Sulayem, der im Rahmen einer Initiative des Weltverbandes gegen die Drohungen der Maulhelden vorgehen will.

Und dabei auch die Fahrer in die Pflicht nahm, an ihre Anhänger zu appellieren – wie Colapinto das im Nachgang von Madrid getan hat. Die Formel 1 lebt von den Emotionen im Cockpit. Mit den steigenden Zuschauerzahlen der vergangenen Jahre geht aber auch ein gesteigertes Maß an Verantwortung einher.

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