Das Schwerpunktspital Mistelbach soll laut Gesundheitsplan 2040+ bestehen bleiben. Bürger der Stadt zeigen sich besorgt, ob die Zusicherungen im Rahmen des Plans alle halten werden...
Die Zukunft des Landesklinikums Mistelbach bleibt ein sensibles Thema in der Region. Alfred Weidlich von der Bürgerinitiative „Pro-Schwerpunktkrankenhaus Mistelbach“ hat Bedenken, dass ein geplantes „Sperrspital“ im südlichen Weinviertel den Standort Mistelbach aushungern werde. Die dortige HNO-Abteilung, die im Frühjahr mit Konstantinos Sagris noch einen neuen Chefarzt erhielt, solle künftig in den Süden verlegt werden - so stehe es im Gesundheitsplan 2040+ geschrieben. „Und
Auch die Schwerpunktbereiche Augen, Urologie, Neurologie, Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Akutbetten für Schlaganfälle, Herzkatheter“, warnt Weidlich bei einer Info-Veranstaltung am vergangenen Freitag in Mistelbach.
„Das Interesse und die Sorgen der Bürger seien jedenfalls enorm. Die Veranstaltung war gut besucht. Etwa 200 Personen haben die Petition ‘Erhalt des Schwerpunktkrankenhauses Mistelbach‘ unterschrieben!“, freut er sich.
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