Dank einer schlechten Schiedsrichterleistung und Aktionen, die man als „Körperverletzung“ bezeichnen müsse, sei es Real Madrid gelungen, am Sonntag einen 4:1-Heimsieg einzufahren, so der Vorwurf des FC Sevilla. Die Andalusier sind fuchsteufelswild ...
In der 23. Minute etwa hatte Arda Güler Peque Fernandez mit dem Ellenbogen eine mitgegeben, der Türke kam jedoch ungestraft davon, während sich der Sevilla-Stürmer behandeln lassen musste. „4-1: Ellenbogen und das war‘s“, lautete später der Titel zum Matchbericht auch Sevillas Vereinshomepage, Außenverteidiger Juan Iglesias schimpfte bei Movistar: „Ich habe ein Foul an Peque gesehen, das mir wie eine Körperverletzung vorkam. Es gab Entscheidungen, auf die wir keinen Einfluss hatten. Oft kann man nicht mit den Schiedsrichtern sprechen, sie lassen es nicht zu. Es heißt einfach nur ‘Raus hier, ich gebe dir eine Karte‘. Das ist immer die einfachste Lösung.“
Auch im Vorfeld von Kylian Mbappes Traumtor zum 2:0 wollen die Andalusier einen Regelverstoß entdeckt haben. Ibrahima Konate habe Robbie Ure gefoult, so die Beschwerde des FC Sevilla, auch der Franzose beendete das Spiel ohne Karte.
„Immer dieselbe Geschichte“
Was Trainer Luis Garcia Plaza besonders ärgerte: „Der Schiedsrichter hatte keinen guten Tag. Sie haben uns nicht spielen lassen. Heute hätten wir ab der 23. Minute in Überzahl spielen müssen. Diejenigen, die sich am meisten beschweren, haben am wenigsten Grund dazu: Real Madrid, Barcelona und Atletico Madrid. Ich bin schon lange in diesem Geschäft und es ist immer dieselbe Geschichte.“
Erst vor wenigen Tagen hatten die „Königlichen“ öffentlich gegen LaLiga-Boss Javier Tebas geschossen, nachdem Vinicius Junior infolge seiner Roten Karte gegen Villarreal für vier Spiele gesperrt worden war. Dabei hätten die Madrilenen keinen Grund sich zu beschweren, ärgert sich Garcia Plaza, immerhin habe das Spiel am Sonntag gezeigt, dass Rela keineswegs benachteiligt werde ...
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