Know-how für Hochhaus

Hilfe aus Amstetten für Frankfurter Megabau

Niederösterreich
18.10.2026 17:00

Frankfurt wächst in die Höhe – mit Know-how aus dem Mostviertel: Doka liefert die Schalungstechnik für den „Central Business Tower“. Der 205 Meter hohe Büroturm soll nach seiner Fertigstellung das fünfthöchste Hochhaus Deutschlands sein.

Wenig Platz am Boden, anspruchsvolle Arbeiten in luftiger Höhe: Beim Bau des „Central Business Tower“ in Frankfurt ist auch Fachwissen aus Amstetten gefragt. Für die Schalungslösung holte Generalunternehmer Züblin das Mostviertler Unternehmen Doka an Bord.

Der Auftrag geht deutlich über die Materiallieferung hinaus. Die Fachleute übernehmen technische Planung, statische Berechnungen und Vormontage der Schalung sowie die Logistik.

Kaum Platz mitten in der Finanzmetropole
Mitten in der dicht bebauten Innenstadt ist die Abstimmung entscheidend. Platz zum Lagern und Montieren gibt es kaum. Das Material muss deshalb genau dann eintreffen, wenn es gebraucht wird. „Das hat unsere Logistik rund um das Material vor Ort entschieden entlastet“, erklärt Züblin-Bauleiter Tillmann Walz über die abgestimmten Lieferungen.

Drei Hochhauskerne wachsen parallel
Besonders anspruchsvoll: Der Turm umfasst drei Hochhauskerne. Nord- und Südkern werden vorausgebaut, der mittlere folgt dazwischen. Für die komplexe Schalungsplanung erstellten die Doka-Techniker 3D-Modelle. Damit prüften sie, ob sich die Schalungselemente problemlos bewegen und wieder lösen lassen.

Das Platzproblem inmitten der Finanzmetropole stellt eine große Herausforderung dar.
Das Platzproblem inmitten der Finanzmetropole stellt eine große Herausforderung dar.(Bild: Manfred Aigner)

Mit dem Gebäude wächst auch die Schalung nach oben. Hydraulikzylinder heben Plattformen, Schalung und Material gemeinsam in den nächsten Abschnitt. Das entlastet die Kräne und hilft, den vorgesehenen Takt von einem Stockwerk pro Woche einzuhalten.

Historisches Bankgebäude trifft auf moderne Architektur
Der Turm entsteht für die Landesbank Helaba. Er verbindet moderne Hochhausarchitektur mit Teilen eines historischen Bankgebäudes aus dem späten 19. Jahrhundert. Eine Photovoltaikanlage soll in die Fassade integriert werden. 2028 soll der Komplex bezugsfertig sein.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

Niederösterreich

krone.tv

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung