„Weil Jürgen Himmelbauer aus unverständlichen Gründen gegen dieses Umweltprojekt ist, hat er schon zwei Mal den Auftrag des Gemeinderats nicht befolgt, eine Verkehrsstudie einzuholen“, ärgert sich der rote Planungsstadtrat Klaus Luger, dass noch immer kein privates Planungsbüro untersucht, wie die Stadtumfahrung die Innenstadt verändern kann: Wo umweltfreundliche Rückbauten ermöglicht, Einbahnen aufgelöst oder umgedreht werden können, wo Parkplätze und Grünflächen die Fahrspuren ersetzen.
„Linz wird grüner, die Luft besser und der Lärm weniger“, beweist Luger Himmelbauer mit den Zahlen einer Asfinag-Studie: Die Linzer und Pendler werden sich nach 2015 durch die A 26 pro Jahr vier Millionen Stunden an Reisezeiten ersparen, weil sich die Stauzeiten von 8,5 auf 5,8 Millionen Kfz-Stunden um 32 Prozent verringern. Die gesamten Fahrzeiten im Stadtgebiet werden sich um ein Fünftel reduzieren, die gesamten Schadstoffbelastungen in der dicht besiedelten Innenstadt entlang des Westrings werden dann sogar um 44 Prozent weniger.
Foto: Chris Koller
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.