Frau schwer verletzt
Bär tötete Mann in seinem Haus in der Mongolei
In der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator hat ein Bär einen Mann und eine Frau in ihrem Haus angegriffen. Der Mann kam ums Leben, die Frau überlebte schwer verletzt. Sie habe nach der Attacke zu Nachbarinnen und Nachbarn flüchten können, teilten die örtlichen Behörden mit.
Der Vorfall ereignete sich am Mittwochabend am Rande von Ulan Bator. Das Todesopfer war den Angaben nach in seinen Vierzigern, die Verletzte um die 50 Jahre alt. Sie werde derzeit im Krankenhaus behandelt, hieß es. 35 Forstaufseherinnen und Forstaufseher wurden jetzt entsandt, um das Tier aufzuspüren und abzuschießen. In den vergangenen Jahren haben gefährliche Begegnungen zwischen Bären und Menschen deutlich zugenommen. Die Gründe dafür sind nicht bekannt.
In Ulan Bator wurden seit Jahresbeginn 24 Bärensichtungen gemeldet, landesweit waren es 754. Das ist ein deutliches Plus im Vergleich zu den Vorjahren (zwei Sichtungen 2018, eine 2019). Die Behörden haben inzwischen mit Genehmigungen für die Jagd auf Bären in acht Provinzen reagiert. Künftig sollen Forstaufseherinnen und Forstaufseher auch mit Betäubungsgewehren ausgerüstet sein.

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