Das erste Erfolgserlebnis lies bei den Frauen von Südburgenland lange auf sich warten – kam dann aber mit einem großen Knall. Das 1:0 gegen den LASK war nicht nur der herbeigesehnte Befreiungsschlag, sondern auch ein wahres Karten-Festival...
Acht Runden lang kassierten die Frauen vom FC Südburgenland in der Bundesliga Schmach um Schmach, blamierten sich zudem in der ersten Cup-Runde gegen Landhaus. Damit ist jetzt Schluss – mit dem turbulenten 1:0 gegen den LASK feierte die Truppe von Coach Michael Thek den Premieren-Sieg, gab im Zuge dessen sogar erstmalig die rote Laterne ab.
Bis auf Klatsche immer gut dabei
„Ein wichtiges Erfolgserlebnis, das bei den Mädels hoffentlich neue Kräfte freisetzt“, atmete Obmann Christian Marth tief durch. „Endlich! Wir haben zuletzt immer gut mitgespielt“, – bis auf die 1:9-Klatsche bei St. Pölten. Nach der nahm Marth Reißaus, flog in den Urlaub nach Japan, von wo er die letzten zwei Spiele aus verfolgte.
Japan-Besuch als gutes Omen
„Ich bin wohl der Erste, der sich in Japan ein Spiel vom FC Südburgenland anschaut“, grinste der Obmann. Und während seine im Land der Kirschblüten gedrückten Daumen gegen den LASK zwar ergebnistechnisch zum guten Omen wurden, hagelte es rote Karten – gleich drei an der Zahl.
Einwurf als Auslöser
Was war passiert? In Spielminute 53 entschied Schiedsrichterin Vucanovic auf Einwurf für die Linzer. Zum Unverständnis von Verena Cebic, die sich im nachfolgenden Gerangel zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ. „Sie wurde leider zurecht vom Platz gestellt“, knirschte Marth. Ebenso Tormann-Trainer Rainer Weber, der fuchsteufelswild die Coaching-Zone verließ. Lediglich die Ampelkarte für Chefcoach Michael Thek nehme man nicht hin. „Ihm wurden von der Assistentin Wörter in den Mund gelegt – wir haben deswegen bereits eine Stellungnahme beim Senat 1 eingereicht“, so Marth.
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