Die niederösterreichische Landesregierung präsentierte jüngst den Gesundheitsplan 2040+. Die neue Struktur wird seither hitzig diskutiert. Klar steht der Leiter der Intensivmedizin im Wiener Neustädter Spital hinter der Gesundheitsreform!
Wenn es um Sekunden geht, muss jede Nadel sitzen: Mit Univ.-Prof. Harald Willschke hat die Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin am Uniklinikum einen international erfahrenen neuen Chef. Klar unterstützt der Toparzt die Neuaufstellung der Notfallversorgung im Gesundheitsplans 2040+.
Qualifizierte Notfallsanitäter
Dazu gehört auch die geplante Reduktion der Notarztstützpunkte: „32 Stützpunkte sind leider nicht ausreichend zu erhalten!“ Stattdessen sollen – wie berichtet, laut offiziellen Plänen – hoch qualifizierte Notfallsanitäter, Telenotarzt, zusätzliche Ersthelfer und eine ausgebaute Flugrettung das System ergänzen. Die Struktur soll ab April 2027 greifen.
„Kein Abbau medizinischer Qualität“
Willschke sieht darin keinen Abbau medizinischer Qualität, sondern eine zeitgemäße Anpassung an die Realität der Notfallmedizin. Nicht jeder Rettungseinsatz brauche einen Notarzt – entscheidend sei, dass im Ernstfall rasch die richtige und beste medizinische Kompetenz beim Patienten oder bei der Patientin ankommt.
Auch den Telenotarzt hält er für einen wichtigen Baustein der Zukunft: Dieser könne Spezialisten dorthin bringen, wo sie akut gebraucht werden. Für den neuen Abteilungsvorstand steht dabei außer Frage: „Das weite Land hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt!“
In Wiener Neustadt will Willschke — Nachfolger des angesehenen Dr. Trimmel – unterdessen eines: beste Medizin für die Patienten. „Wir haben eine hervorragend aufgestellte Abteilung übernommen“, betont der Primarius.
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