Nach Terroralarm

So wurden Maschinenpistole und Munition entdeckt

Österreich
20.12.2014 17:00
"Das hat uns wer untergeschoben!" - Nach dieser Aussage ging ein Ehepaar, das - wie berichtet - am Freitag auf dem Wiener Flughafen Terroralarm ausgelöst hatte, wieder nach Hause. Vor dem Start nach Istanbul waren im Reisegepäck der Verdächtigen eine Maschinenpistole und zwei volle Magazine gefunden worden. "Die Sicherheitsvorkehrungen haben funktioniert!", betont Airport-Sprecher Peter Kleemann.

"Wir haben ab dem Einchecken am Kontrollband ein mehrstufiges technisches Kontrollverfahren. Schon beim ersten Schritt war klar, dass etwas nicht stimmt. Die Sicherheitsvorkehrungen haben funktioniert!", sagt Airport-Sprecher Kleemann.

Zwei Magazine und "Skorpion"-Maschinenpistole im Gepäck
Nach dem Öffnen der Volltreffer: Nicht nur, dass beide Gepäckstücke mit Alufolie zum (erfolglosen) Täuschen der Röntgengeräte ausgekleidet waren, gab es auch noch einen brisanten Inhalt: In einem Koffer waren zwei Magazine mit Dutzenden Schuss Munition, im anderen eine sogenannte Skorpion-Maschinenpistole. Die automatische Waffe wird auch oft bei Mafia-Morden verwendet.

Das Ehepaar wurde daraufhin von Bord geholt. In der Einvernahme zeigten sich die in einem Wiener Gemeindebau im 22. Bezirk lebenden Verdächtigen ahnungslos. Waffe und Munition seien ihnen untergeschoben worden. Sie wurden angezeigt und auf freien Fuß gesetzt. Die Hintergründe für den Schmuggel - ob terroristisch oder krimineller Natur - liegen also noch völlig im Dunkeln.

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