AMAG-Verkauf

Constantia verspricht, Ranshofen zu erhalten

Oberösterreich
22.02.2006 18:46
Die entscheidende Runde in den Verhandlungen über die AMAG und die 20-prozentige Beteiligung der Mitarbeiter hat begonnen: Mittwoch Nachmittag sprachen die Arbeitnehmervertreter in der Mitarbeiterstiftung mit dem Constantia-Konzern, der ihnen dabei versprach, den Standort in Ranshofen zu erhalten.

AK-Präsident Johann Kalliauer und Metallergewerkschafts-Sekretär Walter Schopf, die zusammen mit AMAG-Chef und 40-Prozent-Eigentümer Klaus Hammerer die drei Stifter der Mitarbeiterbeteiligung sind, verhandelten mit dem Constantia-Vorstand noch nicht über einen Verkauf der Anteile. „Es war ein Informationsgespräch darüber, was die Constantia, sollte sie die Aktienmehrheit haben, mit dem Betrieb vorhat“, erklärt Schopf.

Das wichtigste für Gewerkschaft und Arbeiterkammer: „Constantia will klar und eindeutig den Industriestandort Ranshofen und die Arbeitsplätze hier erhalten“, so Schopf: „Das wurde auch ausführlich und glaubhaft begründet.“

Nächste Woche besprechen Kalliauer und Schopf dies mit den Betriebsräten. Ob die Constantia die Mitarbeiteranteile tatsächlich haben will, können sie dabei noch nicht sagen - nur, dass die Arbeiter im Fall des Falles „fair behandelt werden“.

 

 

 

Foto: Chris Koller

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