Ausgerechnet während der 160. Generalversammlung des Roten Kreuzes löste am Donnerstagabend die Brandmeldeanlage aus. Im Dachbereich hatte ein Kabel Feuer gefangen. 20 Feuerwehrleute rückten an.
Mit einem höchst ungewöhnlichen Empfang begann am Donnerstagabend ein Einsatz im Tullner Rathaus: Als das erste Feuerwehrfahrzeug vorfuhr, warteten dort bereits zahlreiche hochrangige Funktionäre des Roten Kreuzes Niederösterreich. Sie hielten im ehemaligen Minoritenkloster, das heute das Rathaus beherbergt, gerade ihre Generalversammlung ab. Bei dieser wurde Hans Ebner mit mehr als 93 Prozent der Stimmen als Präsident des Landesverbandes wiedergewählt.
Rauch im Dachbereich entdeckt
Bei der ersten Erkundung stellten die Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung im Dachbereich an der nordwestlichen Gebäudeseite fest. Der Einsatzleiter erhöhte daraufhin die Alarmstufe und ließ weitere Kräfte der Feuerwehr Tulln-Stadt nachrücken.
Atemschutztrupps kontrollierten das Gebäude von innen. Gleichzeitig nahmen weitere Feuerwehrleute den Außenbereich mithilfe der Drehleiter unter die Lupe.
Kabel hatte Feuer gefangen
Der Brandherd konnte rasch gefunden und eingegrenzt werden. Als Ursache stellte sich ein Kabelbrand in der Entstehungsphase heraus. Das Feuer hatte sich noch nicht weiter ausgebreitet.
Nach rund einer Stunde gab der Einsatzleiter Entwarnung und das Rathaus wieder frei. Die Feuerwehr Tulln-Stadt stand mit 20 Mitgliedern und vier Fahrzeugen im Einsatz. Auch die Polizei war vor Ort. Das Rote Kreuz war wegen seiner Generalversammlung bereits mit ungewöhnlich viel Personal vertreten.
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