Den Abschluss des Nudisten-Marathons, den Gough wie schon 2004 für etliche Wochen in verschiedenen Arrestzellen unterbrechen musste, feierten die beiden mit heißem Kaffee und warmer Kleidung. "Es ist verdammt kalt, aber die Leute sind sehr nett und haben uns gleich Decken und Whisky angeboten", sagte Gough zu Reportern. Die letzten 30 ihrer insgesamt rund 1.400 Kilometer langen Wanderstrecke hatten er und seine Freundin bei fünf Grad Celsius absolviert.
Monate durch Großbritannien
Schon 2004 war Gough nur in Stiefeln, Rucksack, Socken und Hut eine ähnliche Strecke durch Großbritannien gewandert. Er brauchte sieben Monate, von denen fünf für die Haftzeiten draufgingen.
Auch seinen jüngsten Gewaltmarsch, der im September begann, wollte er als Menschenrechtsdemonstration verstanden wissen. Zugleich habe er "den menschlichen Körper feiern" und die Öffentlichkeit davon abbringen wollen, "paranoid" auf Nacktheit zu reagieren.
Die Polizei erklärte, sie sei zu den Festnahmen verpflichtet gewesen, weil jeweils Beschwerden aus der Bevölkerung vorgelegen hätten. Auf der letzten Etappe habe sich allerdings niemand mehr über die nackten Wanderer erregt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.