In der letzten Saison ging es bei Grün-Weiß nach Länderspielen bergab – das soll jetzt nicht passieren. In der Causa Schöller gibt es einen runden Tisch mit dem ÖFB …
„Damit habe ich noch keine Erfahrung“, fühlt sich Johannes Hoff Thorup am ehesten noch an die Winter-WM 2022 erinnert. Gleich drei (!) Wochen Pause mitten in der Saison kommen für Grün-Weiß zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Es lief ja. Und ohne Europacup hält sich die Belastung in Grenzen. „Ich hoffe, dass wir im Flow bleiben können“, ist daher auch Rapids Trainer gespannt.
Denn in der letzten Saison konnten die Länderspiele nicht „positiv“ genutzt werden, gingen die Starts – abgesehen vom 4:1 gegen WSG Tirol im September 2025 – in die Hose. Im Oktober kostete ein 0:2 gegen den LASK beim Debüt von Didi Kühbauer Rapid die Tabellenführung. Einen Monat später ein 1:2 daheim gegen den GAK Peter Stöger letztlich schon den Job in Hütteldorf. Die erwartete Trendwende gelang nicht …
Der Grund für das Veto
Und auch Hoff Thorup konnte den „Pausen-Fluch“ nicht abschütteln: Nach zwei Siegen gegen Salzburg und einem 4:2 gegen den LASK hatte sich Rapid im Frühjahr im Titelrennen zurück gemeldet, ehe das ÖFB-Team mit zwei WM-Tests Kapitän Seidl und Co. aus dem Flow riss: Beim Start gab es ein 0:2 gegen Sturm, drei sieglose Spiele folgten – letztlich wurde Rapid in der Tabelle auf Platz fünf durchgereicht.
Soll heißen: Letzte Saison machte Rapid in den Pausen alles falsch. Aber Hoff Thorup ist jetzt nicht „Passagier“, muss kaum Teamspieler abgeben: Gröller (Tunesien) und Bolla (Ungarn) sind bei ihren A-Teams, Ballicz, Roka und Wurmbrand bei Österreichs U21-Team.
Und wegen des verletzten Jakob Schöller gibt es einen runden Tisch mit dem ÖFB, um das Missverständnis zu klären. Das Problem: Schöllers Muskelverletzung „passierte“ im August, da reichen im Normalfall vier Wochen. Daher wollte U21-Teamchef Perchtold fürs Quali-Finale nicht auf seinen Abwehrchef verzichten. Aber bei Schöller ist es die vierte Verletzung in 18 Monaten, weshalb Rapid auf Nummer sicher geht, mit sieben Wochen Pause plante. Daher legt Rapid ein Veto ein. Nicht gegen den ÖFB, sondern für den Spieler …
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