Die Wiener Austria holte in den letzten acht Spielzeiten nach sieben Runden nie mehr als zehn Zähler. Kapitän Manfred Fischer war nach der schwachen Leistung beim 2:2 gegen den GAK enttäuscht. Sportvorstand Tomas Zorn hält weiterhin an Trainer Stephan Helm fest.
„Wir sind zu selten im Strafraum, in der gegnerischen Hälfte geht’s ohne Kontrolle hin und her. Und dann schaut’s so vogelwild aus“, sprach Austrias Manfred Fischer nach der schwachen Leistung beim 2:2 gegen GAK Klartext. In Graz ließ Violett auf dem Rasen so ziemlich alles vermissen, von 40 Pässen kamen im letzten Drittel nur 16 an, dazu konnte die Austria nur 36 (!) Prozent an Zweikämpfen für sich entscheiden. Eine schwache Quote, wie auch der Ligastart. Wobei der in Favoriten ja nichts Neues ist. In den letzten acht Saisonen holten die Veilchen nach sieben Spielen nämlich nie mehr als zehn Punkte. Nun geht man mit mageren sieben Körnern in die dreiwöchige Länderspielpause. Was nicht der Anspruch ist. „Das ist zu wenig. Der Start war sehr turbulent, bist du wahnsinnig. So kann’s nicht weitergehen. Ich hoffe, dass wir besser werden, sonst kriegen wir Probleme, werden nicht in den Top 6 landen. Wir tun uns schwer, Situationen zu generieren, gegen den Ball fallen die Tore viel zu einfach. Wenn wir wüssten, wo der Hund begraben ist, würden wir es gleich ändern“, meint Fischer.
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