Mads Pedersen hat beim dänischen Portal „Bold.dk“ über das Zerwürfnis mit seinem ehemaligen Trainer Sandro Wagner ausgepackt. „Plötzlich hielt er mich für eine Ratte, wie er es ausdrückte“, packte der 30-Jährige aus.
Was war geschehen? Im Sommer 2025 hatte Pedersen – damals im Trikot des FC Augsburg – bei einem Testspiel 90 Minuten durchgespielt, am Tag darauf habe sein Körper beim Training jedoch gestreikt. „Ich habe versucht, mich aufzuwärmen, aber beim Sprintversuch habe ich mir einen Krampf im Oberschenkel zugezogen“, erinnert sich der Linksverteidiger.
Wagner sei daraufhin wütend geworden, in Teambesprechungen habe er ab da stets von „Ratten in der Kabine“ gesprochen. „Zwei Spieler wussten genau, wen er damit meinte“, so Pedersen.
Aus dem Kader gestrichen
Der Däne wurde anschließend aus dem Kader gestrichen und in die Regionalliga-Mannschaft versetzt, anschließend soll er Anwälte eingeschaltet haben – allerdings ohne juristischen Folgen.
Während Wagner im Dezember 2025 schließlich seine Koffer packen musste, verließ auch Pedersen den FC Augsburg im August 2026, mittlerweile bindet sich der Abwehrspieler bei Hertha Berlin die Schuhe. Mit den Hauptstädtern trifft Pedersen Anfang Dezember auf Hannover 96 – wo ausgerechnet Wagner heute sein Traineramt annimmt.
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