Unzählige Favoriten gab es vor dem Start der US Open, doch ihre Reihen lichten sich immer mehr. Mit Taylor Fritz erwischte es nun auch den ersten aus dem Dreizack der US-Amerikaner. Der Lokalmatador führte gegen Francisco Cerundolo schon klar, verlor aber 6:3, 6:4, 3:6, 4:6, 4:6.
Furioser als jeder andere Spieler hatte Taylor Fritz die dritte Runde der US Open erreicht. Gegen Darwin Blanch und Mattia Bellucci hatte der Finalist von 2024 insgesamt nur 11 Games abgegeben. Und auch die erste Herausforderung mit Namen Francisco Cerundolo schien Fritz souverän zu meistern. Er gewann gegen den argentinischen Weltranglisten-25. die ersten beiden Sätze 6:3, 6:4. Dabei glänzte er zwar nicht, schien aber alles im Griff zu haben.
Das erwies sich jedoch als Illusion. Der von Ex-Thiem-Trainer Nicolas Massu betreute Cerundolo fand immer besser zu seiner starken Vorhand, während diejenige von Fritz abfiel. Der Argentinier kämpfte sich zurück und holte sich die nächsten beiden Sätze.
Fünfter prominenter Ausfall
Im entscheidenden fünften Durchgang war Fritz erneut kurz vor der Ziellinie, als er bei 4:3 drei Breakbälle hatte, die Cerundolo jedoch mit starken Aufschlägen abwehrte und sich dann seinerseits das Break holte! Danach behielt er beim Ausservieren die Nerven, während Fritz erneut mit der Vorhand mehrfach patzte. „Tut mir leid, dass ich einen Lokalhelden rausgenommen habe“, entschuldigte sich der Argentinier fast für den Sieg.
So schied nach Novak Djokovic, Felix Auger-Aliassime, Arthur Fils und Rafael Jodar der nächste Spieler aus, den im Vorfeld des Turniers doch der ein oder andere Experte als möglichen US-Open-Triumphator genannt hatte.
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