Remis reicht nicht

SKN verpasst Champions League nach 1:1 bei Juve

Frauenfußball
02.09.2026 22:56
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Der SKN St. Pölten hat nach vier Antreten in Folge die Qualifikation für die Champions League der Frauen verpasst!

Nach dem 0:3 im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde gegen Juventus Turin erreichten die Niederösterreicherinnen im Rückspiel am Mittwochabend ein respektables 1:1 (0:1). Alma Aagaard erzielte in der 56. Minute den Ausgleich für Österreichs Vizemeister. Nach dem Aus im Rennen um die Königsklasse spielt St. Pölten nun im Women‘s Europa Cup weiter.

„Es war eine fantastische Leistung, ich bin sehr stolz, die Mädels haben das Maximum gegeben“, resümierte St. Pöltens Trainer Laurent Fassotte. Ähnliches war von Isabel Aistleitner zu hören. „Wir haben im Gegensatz zum ersten Spiel genau das umgesetzt, was wir wollten, und alle haben alles am Platz gegeben. Wir wollten uns nicht nur hinten reinstellen, sondern mitspielen und vorne was reinbringen, was uns mit dem einen Tor gelungen ist.“

Fassotte wegen Hinspiel „ein bisschen enttäuscht“
Den Aufstieg hatten die Niederösterreicherinnen realistisch gesehen schon im ersten Spiel verspielt. „Ich bin ein bisschen enttäuscht, weil wir im ersten Spiel mehr herausholen hätten können. Das Resultat war nicht fair, einfache Fehler in den ersten 45 Minuten haben uns da die Qualifikation gekostet“, sagte der belgische Coach. Für den zweitwichtigsten Europacup-Bewerb habe man nun „große Ambitionen“, der Einstieg erfolgt in der zweiten Qualifikationsrunde.

Aagaard traf nach einem Ballgewinn im Konter
St. Pölten wehrte sich in Biella bei Turin lange gegen das Gegentor. In der 40. Minute verwertete Tatiana Pinto nach einem Stellungsfehler der Niederösterreicherinnen aber zur Pausenführung der Turinerinnen. Kapitänin Jennifer Klein und Co. gaben aber nicht auf und belohnten sich für eine Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel. Die Dänin Aagaard traf nach einem Ballgewinn im Konter, Diana Lemesova traf in der 63. Minute nach einem Eckball außerdem die Stange.

Juventus tat danach das Nötige, um das Resultat nur noch über die Zeit zu spielen. Bei den Italienerinnen saß die österreichische Torfrau Larissa Rusek wieder auf der Bank.

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