Arbeitsmarkt in Tirol

Arbeitslosigkeit leicht gestiegen, Quote stabil

Tirol
01.09.2026 11:00

Wie das Arbeitsmarktservice Tirol (AMS) berichtet, waren mit Ende August 13.347 Personen als arbeitslos gemeldet. Das ist ein Plus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Quote ist zudem nur leicht gestiegen. Arbeitslosigkeit im Handel und Tourismus ging nach oben. 

Mit einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit bilanzierte das AMS Tirol den abgelaufenen August. 13.347 Personen waren als arbeitslos gemeldet, das sind um 446 mehr als zum selben Zeitpunkt des Vorjahres. Mehr als die Hälfte aller Beschäftigungslosen sind seit weniger als drei Monate arbeitslos.

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Tirol weist mit einer Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent aber erneut den niedrigsten Wert aller Bundesländer auf.

Johannes Schranz, stv. Landesgeschäftsführer AMS Tirol

„Der Tiroler Arbeitsmarkt präsentiert sich weiterhin stabil. Die Arbeitslosigkeit ist zwar leicht gestiegen, Tirol weist mit einer Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent aber erneut den niedrigsten Wert aller Bundesländer auf. Gleichzeitig bleibt die Beschäftigung auf einem hohen Niveau“, berichtet Johannes Schranz, stv. Landesgeschäftsführer des AMS Tirol.

Gestiegen ist auch die Zahl der offenen Stellen. So waren es um 243 mehr als noch vor Jahr und liegt nun bei 7340. Besonders stark fiel der Anstieg in der Arbeitskräfteüberlassung und in der Warenherstellung aus. Auch in der öffentlichen Verwaltung und in der Baubranche ist die Zahl der gemeldeten offenen Stellen gestiegen.

Auch die Baubranche ist von den gestiegenen Arbeitslosenzahlen betroffen.
Auch die Baubranche ist von den gestiegenen Arbeitslosenzahlen betroffen.(Bild: P. Huber)

Viele Branchen mit mehr Arbeitslosen
Weiter gestiegen ist die Arbeitslosigkeit im Handel (157 bzw. 6,6 Prozent) und in der Beherbergung und Gastronomie (135 bzw. 8,1 Prozent). Auch im Gesundheits- und Sozialwesen oder in der Baubranche gibt es ein Plus zu verzeichnen. In der Warenherstellung und der Arbeitskräfteüberlassung sank die Arbeitslosigkeit jedoch.

Frauen mit deutlichem Plus, auch Langzeitarbeitslosigkeit 
Im Geschlechtervergleich nahm die Arbeitslosigkeit bei Frauen deutlicher zu. Ein Plus von 4,9 Prozent bei Frauen (gesamt 6538) stehen einem Plus von 2,1 Prozent bei Männern (6809) gegenüber. Die Langzeitbeschäftigungslosigkeit steigt ebenfalls deutlich. In Tirol sind aktuell 2461 Personen davon betroffen. Das bedeutet einen Anstieg von 18 Prozent bzw. 375 Personen.

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