„Ich war in der Küche, dann hab ich gemerkt, dass es im Wohnzimmer brennt. Es ist alles so schnell gegangen. Dann war alles voller Rauch und ich bin zum Fenster. Meine Klamotten haben schon zu brennen begonnen“, erzählt Marianne Gstrein.
Ihr Pullover rauchte schon, am Rücken wurde sie buchstäblich versengt: „Ich hab nicht mehr lange überlegt, hab mich aus dem Fenster hinausgelassen und bin gesprungen. Mir war´s wurscht, wo ich lande, Hauptsache ich leb´!“ Ein etwa 50 Zentimeter hoher Schneehaufen bremste den Acht-Meter-Sturz, dennoch brach sich Gstrein den linken Oberschenkel.
Die gebürtige Bludenzerin wird noch länger im Spital bleiben müssen. Fast ein Glück: Denn ihre Wohnung ist ausgebrannt - und die Sozialhilfeempfängerin war nicht versichert…
Foto: Erich Petschenig
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