Ärger im Paradies
Unehelicher Sex! Bali-Tourist wurde festgenommen
Unehelicher Sex steht im Urlauberparadies Bali unter Strafe. Ein Tourist unterschätzte die lokalen Gepflogenheiten. Sein betrunkenes Schäferstündchen in der Einfahrt eines Wohnkomplexes sorgt aktuell für enorme Aufregung ...
Örtliche Medien berichten über den Fall von Bill Aspinall (27), der vor seinem Abflug nach Brisbane am Flughafen der Urlaubsinsel Bali (Indonesien) in Gewahrsam genommen wurde. Er wurde mittels Gesichtserkennungssoftware identifiziert. Umzingelt von Polizisten sei der Mechaniker in einen Verhörraum gebracht worden.
Sein Vergehen: Der Tourist wurde beim unehelichen Sex in der Öffentlichkeit erwischt. Eine Überwachungskamera dokumentierte das Schäferstündchen. Aspinall war mit Freunden zu einer Hochzeitsfeier auf der Insel, als er eine noch unbekannte Frau in einem Strandclub kennenlernte.
Tourist hat Glück im Unglück
Nach einem mehrstündigen Saufgelage soll es am Samstag zu dem Vorfall in einer Einfahrt gekommen sein. Auf den Aufnahmen der Überwachungskamera ist zu sehen, wie Aspinall mit der Dame zu sehen. Wenig später sinken die beiden zu Boden und haben Sex – sie versuchen es zumindest. Auch eine aufgeregte Bewohnerin kann das Paar nicht vertreiben: Ihre Rufe, sofort aufzuhören, verhallen wirkungslos.
Aspinall behauptet, die Begegnung sei spontan gewesen und er sei so betrunken gewesen, dass er sich nicht einmal an den Namen der Frau erinnern könne. Die örtliche Polizei klassifizierte den Vorfall als „unanständige Handlung“. Der Australier hat Glück im Unglück. Der Hausbesitzer will auf juristische Schritte verzichten, forderte lediglich die Deportation des Australiers. Diese soll am Freitag erfolgen, berichtet der australische Sender 9 News.
„Sie waren betrunken, kamen gerade vom Strandclub zurück. Das passierte aus Unwissenheit heraus“, sagte der Hauseigentümer und Bademeister Wayan Suyadnya. „Wir hoffen, dass sich so etwas nicht wiederholt.“
Straftätern für öffentliche Unanständigkeit in Indonesien drohen eigentlich hohe Geldstrafen oder im schlimmsten Fall bis zu einem Jahr Gefängnis. Am „Sex-Örtchen“ in der Einfahrt des Hauses wurde eine sogenannte Reinigungszeremonie durchgeführt.

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