Die Initiative kam von der einstigen Dornauer-SPÖ, aber Bauern freuen sich über „gezogene Giftzähne“. Nun wird das Gesetz am kommenden Dienstag von der Tiroler Landesregierung beschlossenen. Die „Krone“ zeigt Hintergründe und Details zur Abgabe auf.
Wenn in Tirol Belastungen für (bäuerliche) Grundeigentümer angesagt sind, wird es politisch kompliziert. Das gilt auch für die im schwarz-roten Koalitionsabkommen vereinbarte Baulandmobilisierungsabgabe.
Nach Einwänden und Änderungswünschen aus allen Himmelsrichtungen soll die Abgabe, die mithelfen soll, zumindest einen Bruchteil von 3160 Hektar gehortete Grundstücke an Käufer zu bringen, nun am Dienstag in der Regierung beschlossen.
Ziel ist es, sparsam mit unseren wertvollen Flächen umzugehen, bodensparend zu agieren und leistbaren Wohnflächen für die nächste Generation zu schaffen.

LH Anton Mattle
Bild: Christof Birbaumer
Gegengeschäft für rasche Entnahme von Wölfen
Dies ging nicht ohne „Kuhhandel“ ab, denn die Initiative geht noch auf das Drängen der Dornauer-SPÖ zurück, die dafür rasche Wolfsentnahmen zugesagt bekam, wie ein hoher Bauernfunktionär kürzlich noch einmal unumwunden sagte. Nachsatz: „Es ist uns aber gelungen, die Giftzähne für die Landwirtschaft zu ziehen.“
Was das steckt hinter der Baulandmobilisierungsabgabe, die man als „Bauland-Steuer“ bezeichnen könnte?
Die Baulandmobilisierung ist ein weiterer Baustein unserer Wohnbauoffensive.

LHStv. Philip Wohlgemuth
Bild: Christof Birbaumer
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