13.02.2006 16:48 |

150 Tiere verbrannt

Verheerender Großbrand auf Osttiroler Bauernhof

Ein verheerender Großbrand in der Osttiroler Gemeinde Assling hat in der Nacht auf Montag mehr als 150 Tieren das Leben gekostet. Der Bauer und sein Sohn konnten lediglich zehn Rinder ins Freie bringen, ehe das Landwirtschaftsgebäude bis auf die Grundmauern nieder brannte. Was das Inferno auslöste, ist noch unklar, Personen wurden nicht verletzt, der Sachschaden geht in die Millionenhöhe.

Kurz vor ein Uhr bemerkte eine Nachbarin zufällig den Brand des Bauernhofs, als sie von ihrer Wohnung aus einen hellen Schein am nächtlichen Himmel sah. Die 30-Jährige alarmierte Polizei und Feuerwehr und weckte außerdem alle acht Bewohner des landwirtschaftlichen Betriebes.

Nur zehn Rinder gerettet
Der 69-jährige Besitzer und sein Sohn versuchten sofort zu retten, was noch zu retten war, konnten wegen der enormen Hitze aber nur noch zehn Kühe ins Freie treiben. Die restlichen Tiere, etwa 50 Rinder, 100 Schafe und zwei Schweine verendeten qualvoll. Nachdem das Wirtschaftsgebäude völlig nieder brannte, griffen die Flammen auf das Verbindungsgebäude zwischen Stall und Wohnhaus über. Dabei wurden eine Ferienwohnung und Garagen zerstört.

Großeinsatz mehrerer Feuerwehren
Insgesamt rückten die Freiwilligen Feuerwehren vpn Thal-Assling, Leisach, Anras und Abfaltersbach mit 12 Fahrzeugen und ca. 130 Mann aus. Die Brandursache steht noch nicht fest, der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Millionen Euro.

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