George Orwell hat in seinem Roman „1984“ den Begriff „Zwiedenken“ geprägt. „Krone“-Wissenschaftsexperte Dr. Christian Mähr erklärt, was es damit auf sich hat – und warum wir uns lieber gedanklich verrenken, als logisch zu handeln.
George Orwells „1984“ ist wohl der berühmteste dystopische Roman des 20. Jahrhunderts. Der bekannteste Satz daraus lautet „Big brother is watching you“ – dieser Spruch hat es in abgewandelter Form sogar ins Trash-Fernsehen geschafft. Aber in „1984“ kommen auch weitere, weniger bekannte Wortschöpfungen vor. Einer dieser Begriffe ist „Zwiedenken“ – und dieser ist für die Gegenwart weit wichtiger als „big brother“. Denn wir geben unsere Daten ohnehin längst freiwillig anonymen Datenkonzernen weiter, niemand muss überwacht werden, alle überwachen sich selbst. Man darf denken, was man will, sogar fast alles sagen – im schlimmsten Fall gibt’s einen „Shitstorm“, es wird aber (noch) niemand umgebracht.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.