Beim Salute-Turnier in Zell am See steigt am Abend das Duell der Bullen. Im Halbfinale trifft Red Bull Salzburg auf Red Bull München. Die Mozartstädter wollen dem großen Schwesterklub zeigen, wer der Herr im Haus ist. Dafür absolvierten die Salzburger auch eine ganz spezielle Vorbereitung.
Wenn am Abend um 19:30 Uhr Red Bull Salzburg auf Red Bull München trifft, ist es kein Duell wie jedes andere. Man kennt sich. Auf dem Eis und auch hinter den Kulissen. Bereits 21 Spieler fanden den Weg von Salzburg in die bayerische Landeshauptstadt. Fünf Cracks wechselten hingegen von der Isar an die Salzach. Mit Christian Winkler hat man zudem einen Manager, der für beide Klubs zuständig ist und auch die gemeinsame Nachwuchs-Akademie in Liefering unter seinen Fittichen hat. Mit dem Energydrink-Hersteller glänzt zudem nach außen hin der gleiche Sponsor. Wenn man so will, kann man fast schon von einem „Derby“ sprechen.
Wir wollen definitiv zeigen, wer Chef im Haus ist.
Mario HUBER, EC Red Bull Salzburg
Und wer verliert schon gerne gegen seine kleine Schwester oder seinen großen Bruder? Diese Einstellung haben auch die Protagonisten auf dem Eis. „Wir wollen definitiv zeigen, wer Chef im Haus ist“, kündigt Salzburgs Mario Huber an. Mit seinen Bullen will er die Münchner auf die Hörner nehmen. Das Duell „unter Freunden“ sei aber auch auf anderen Ebenen besonders. „Es ist cool, dass wir wieder einmal gegeneinander spielen können. Wir bereiten uns aber so vor, wie gegen jeden anderen Gegner auch. Es wird natürlich speziell, man kennt sich einfach und man sieht sich so auch in der Akademie oft“, schilderte der Tiroler seine Gefühle vor der Partie.
118 Kilogramm Fleisch! Eisbullen griffen ordentlich zu
Die Vorbereitungen für den nächsten Entwicklungsschritt der Eisbullen-Vorbereitung liefen indes bereits am Donnerstagabend heiß. Beim offiziellen Turnier-Opening in Zell wurden bei einem gemeinsamen Barbecue mit den vier Teilnehmern (neben Salzburg und München gastieren auch Pardubice und Biel) am Nordufer des Zeller Sees rund 118 Kilogramm Fleisch verspeist. Von Ripperl über Steaks bis hin zu Käsekrainern langten die Eishockey-Stars ordentlich zu. Salat und Tofu blieben hingegen fast vollständig übrig.
Da staunte selbst der Lokalinhaber Rudi Eder nicht schlecht. „So etwas hatten wir noch nie. Das waren schon außergewöhnlich starke Esser“, konnte es der Chef auch am Tag danach kaum fassen. Damit dürften die Bullen für das konzerninterne Duell mit München zweifellos gestärkt sein.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.