Federica Brignone und Sofia Goggia werden zum Auftakt des alpinen Ski-Weltcups mit dem Riesentorlauf in Sölden nicht am Start stehen. Das am 24. Oktober angesetzte Rennen kommt für die beiden Italienerinnen noch zu früh.
Brignone hatte sich Ende August einem erneuten Eingriff an ihrem im Frühjahr schwer verletzten Knie unterzogen. Wie die Doppel-Olympiasiegerin am Wochenende bei einem Medientermin bekannt gab, steht der Oktober noch im Zeichen der Regeneration.
„Danach werde ich wieder auf die Skier steigen und sehen, wie es mir geht“, sagte Brignone im Rahmen des Festival dello Sport di Trento. Bei der jüngsten Operation seien ihr Schrauben und eine Platte entfernt worden. Neben Sölden werde sie auch die Nordamerika-Rennen Ende November und Anfang Dezember auslassen. „Im Moment konzentriere ich mich darauf, wieder gesund zu werden“, betonte Brignone.
Viruserkrankungen stoppen Goggia
Goggia laborierte seit der Vorbereitung in Argentinien an zwei Viruserkrankungen. Sie brauche „noch Zeit, um die Folgen des Virus zu überwinden“, meinte die Speed-Spezialistin, die das Trainingslager hatte abbrechen müssen.
Sie habe an Müdigkeit und Erschöpfung gelitten, selbst das Stiegensteigen habe Probleme bereitet. Die akute Phase der Erkrankung sei mittlerweile vorbei. Rennmäßig Ski zu fahren, sei derzeit aber noch nicht möglich.
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