Für ihr selbstloses Engagement wurden am Hohen Frauentag wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in der Innsbrucker Hofburg geehrt. Die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol übergaben Auszeichnungen.
Jedes Jahr erneut steht der Hohe Frauentag im Zeichen des Dankes und der Anerkennung. Eine besondere zusätzliche Bedeutung erhielt der Tag dieses Mal, da das Land heuer bekanntlich das „Jahr des Ehrenamts“ ausgerufen hat.
In der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck wurden am Samstag all jene Personen vor den Vorhang geholt, die sich tagtäglich freiwillig für andere einsetzen und dadurch einen wertvollen Beitrag für den Zusammenhalt leisten.
Ehrungsmarathon bei würdigem Festakt
Durchgeführt wurde der Ehrungsmarathon im Rahmen eines würdigen Festaktes von Tirols Landeshauptmann Anton Mattle und seinem Südtiroler Amtskollegen Arno Kompatscher. 140 Personen wurde die Verdienstmedaille des Landes umgehängt, weiteren 46 das Verdienstkreuz angesteckt. Und weil sie in elf Fällen einen anderen Menschen aus einer Lebensgefahr retteten, bekamen weitere 23 Personen als Anerkennung die Lebensrettungsmedaille überreicht.
Nicht zuletzt wurde insgesamt 14 Familien der Ehrentitel „Erbhof“ verliehen.
„Dieses Engagement ist tragende Säule im Land“
„Das Jahr des Ehrenamts macht sichtbar, was Tirol jeden Tag trägt. Zahlreiche Menschen übernehmen freiwillig Verantwortung und leisten weit mehr, als von ihnen erwartet wird. Dieses Engagement ist eine tragende Säule unseres Landes“, würdigte LH Mattle die Leistung der Geehrten.
Kompatscher ergänzte: „Die heute ausgezeichneten Menschen stehen stellvertretend für viele, die sich mit Selbstverständlichkeit und viel persönlichem Einsatz für andere engagieren. Ihr Beitrag stärkt den Zusammenhalt und macht unsere Gesellschaft lebenswerter.“
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