Ein brennender Oldtimer hat am Wochenende auf der B31 in Waidhofen an der Ybbs in Niederösterreich für einen spektakulären Feuerwehreinsatz gesorgt – und die Einsatzkräfte gleichzeitig auf eine weit größere Gefahr aufmerksam gemacht: nämlich einen Waldbrand, der kurz davor gleich in der Nähe ausgebrochen war.
Als die Feuerwehr Waidhofen/Ybbs-Wirts beim Fahrzeug eintraf, hatte sich der brennende Wagen bereits rund 50 Meter selbstständig weiterbewegt und war in die Leitplanke gekracht.
Auf Fahrt zum Unfall Waldbrand entdeckt
Noch während der Anfahrt entdeckten das Rote Kreuz und nachkommende Feuerwehrleute in der Nähe Rauch und einen zweiten Brandherd. Durch den Wind drohten die meterhohen Flammen über einen Radweg auf den ausgetrockneten Wald überzugreifen.
Hätten wir nicht durch Zufall den zweiten Brand auch rasch bekämpft, hätte sich das Feuer wohl ausgebreitet und schweren Schaden am Wald angerichtet.
Günther Weiss, Kommandant der Feuerwehr Waidhofen/Ybbs-Wirts
„Es war arschknapp“
Weitere Feuerwehren aus Waidhofen/Ybbs-Stadt und Zell wurden alarmiert, um die Wasserversorgung sicherzustellen. „Es war arschknapp“, berichtet Kommandant Günther Weiss. Die B31 war während der Löscharbeiten gesperrt. Verletzt wurde zum Glück niemand.
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