Die Pläne von Fußball-Bundesligist WSG Tirol für einen Aus- und Umbau des Stadions in Wattens haben einen Rückschlag erlitten.
Der Wattener Gemeinderat lehnte am Dienstagabend die Übernahme einer Ausfallshaftung in Höhe von einer Million Euro ab. Die WSG, die ihre Heimspiele derzeit auf dem Innsbrucker Tivoli austrägt, hält trotz der Entscheidung an den Plänen für eine bundesligataugliche, echte Heimstätte fest.
Forderungen
Die WSG arbeitet daran, die zweite Baustufe mit drei Tribünen, LED-Flutlicht und Beschallung im Gernot-Langes-Stadion umzusetzen. „Ein wesentlicher Schritt dabei ist es, die von den Banken geforderte Besicherungsquote für die Finanzierung zu erreichen. Von den Kreditinstituten wurde immer wieder gefordert, dass sich die Gemeinde Wattens als Grundstückseigentümerin des Stadion-Areals mit einer Haftung beteiligt, weshalb die WSG Tirol in der vergangenen Woche an den Wattener Bürgermeister sowie an den Gemeinderat herangetreten ist, um für die benötigte Ausfallshaftung und Unterstützung anzusuchen“, gab der Verein bekannt.
Trotz des nun negativen Bescheids „hält der Klub an den Plänen fest, die Heimstätte in Wattens bundesligatauglich zu adaptieren und somit eine langfristige Entwicklung des Vereins zu gewährleisten“, teilte die WSG mit.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.