Fast 800.000 Euro soll die ehemalige Geschäftsführerin eines Vereins Mühlviertler Kernland unterschlagen haben. Während die 60-Jährige sich am Donnerstag vor Gericht verantworten musste, gibt es im Fall einer Zweitangeklagten schon eine Entscheidung.
Am Donnerstag muss sich die ehemalige Geschäftsführerin des Vereins Mühlviertler Kernland wegen des Verdachts auf Betrug, Untreue und Urkundenfälschung am Linzer Landesgericht verantworten. Die Beschuldigte soll, wie berichtet, Kredite und Fördergelder zu Unrecht bezogen haben – und zwar satte 765.000 Euro. Die Unregelmäßigkeiten fielen vor zwei Jahren auf. Die Angeklagte ist teilgeständig und hat immerhin 150.000 Euro zurückgezahlt.
Tochter zahlt Schaden zurück
Ihre Tochter war mitangeklagt, doch diese hat das Strafverfahren bereits hinter sich. Im Rahmen einer Diversion wurde am vergangenen Donnerstag das Verfahren gegen die Frau wegen Geldwäsche und Unterschlagung vorläufig eingestellt. Dieser Beschluss ist rechtskräftig. Er ist auf zwei Jahre befristet.
Die Angeklagte war unbescholten und hatte die Verantwortung übernommen, außerdem den von ihr angerichteten Schaden in Höhe von 16.896 Euro wieder gutgemacht.
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