Direkt neben Spital

18 Millionen für ein neues Gesundheitszentrum

Niederösterreich
09.08.2026 14:00

Ein Millionenprojekt für die Gesundheitsversorgung nimmt in Amstetten konkrete Formen an. Neben Haus- und Fachärzten sollen auch Therapien, Tagesbetreuung und verschiedene Wohnformen unter einem Dach Platz finden. Die Eröffnung ist für Herbst 2028 geplant.

Was vor zweieinhalb Jahren noch als Zukunftsprojekt präsentiert wurde, wird nun konkret: Auf dem Areal des sogenannten Schwesternturms zwischen Landesklinikum und Rot-Kreuz-Bezirksstelle soll ein neues Gesundheitszentrum entstehen. Rund 18 Millionen Euro werden investiert.

Bereits im Februar 2024 hatte die Amstettner ÖVP für den Standort ein Projekt rund um Gesundheit und generationenübergreifendes Wohnen angekündigt. Damals war auch eine Gemeinschaftspraxis beziehungsweise ein Primärversorgungszentrum im Gespräch. Diese Überlegungen wurden seither weiterentwickelt.

Ärzte, Therapien und Wohnen unter einem Dach
Neben Hausärzten sollen im neuen Zentrum künftig auch Fachärzte und therapeutische Angebote angesiedelt werden. Hinzu kommen eine Tagesbetreuung sowie betreutes, betreubares und generationsübergreifendes Wohnen.

Laut Bürgermeister Christian Haberhauer verfolgt man damit gleich mehrere Ziele. Einerseits soll die wohnortnahe kassenärztliche Versorgung langfristig abgesichert, andererseits sollen die Ambulanzen des unmittelbar benachbarten Landesklinikums entlastet werden. Auch bei der hausärztlichen Versorgung am Wochenende erhofft man sich eine dauerhafte und verlässliche Lösung.

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Gemeinsam mit den bestehenden Einrichtungen und den künftigen Angeboten entstehen wertvolle Synergien.

Gesundheitsstadträtin Beate Hochstrasser

Partner für 18-Millionen-Projekt steht fest
Einen Partner für die Umsetzung hat die Stadt mittlerweile gefunden. In einem Ausschreibungsverfahren setzte sich die SPK OÖ Immobilien GmbH mit ihrem Konzept durch. Die Immobilientochter der Sparkasse Oberösterreich wird das neue Gesundheitszentrum errichten.

Beim Aufbau setzt man zudem auf einen Mann mit Erfahrung bei Primärversorgungszentren: Wolfgang Gruber ist seit Jahrzehnten im Gesundheitsbereich tätig und unter anderem Geschäftsführer der PVZ in Enns und Marchtrenk. Bereits beim Primärversorgungszentrum in Mauer setzte man auf seine Expertise. „Das PVZ in Mauer ist ein Erfolgsmodell. Diesen Weg gehen wir nun weiter in enger Zusammenarbeit mit unseren Hausärzten und dem Landesklinikum“, erklärt Haberhauer.

Eröffnung für Herbst 2028 geplant
Die konkrete Ausgestaltung des medizinischen Angebots wird nun weiter vorangetrieben. In den kommenden Wochen sind Gespräche beziehungsweise eine Informationsveranstaltung mit den Amstettner Ärzten und dem Landesklinikum geplant. Bis zur Eröffnung dauert es ohnehin noch etwas: Im Herbst 2028 soll das neue Gesundheitszentrum seine Türen öffnen.

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