Es ist vollbracht! Joel Schwärzler darf über den dritten Titel auf der ATP-Challenger-Tour jubeln. Im Finale des Hartplatzturniers von Grodzisk Mazowiecki (Pol) ließ er dem Italiener Andrea Guerrieri keine Chance und setzte sich nach nur 90 Minuten in zwei Sätzen durch. Mit diesem Erfolg macht der 20-Jährige auch in der Weltrangliste einen Satz nach vorne.
Der 20-jährige Vorarlberger begann stark! Seine ersten beiden Servicegames gewann er zu Null, ließ dem 27-jährigen Italiener nicht den Hauch einer Chance. Doch auch Guerrieri (ATP-Nr. 213) präsentierte sich beim Aufschlag stark, hielt Schwärzler zu Beginn auf Abstand und ließ ihm keine Chance auf ein Break. Bis zum neunten Game, als der Harder auf 40:15 davonzog. Allerdings ließ er beide Breakchancen aus und so ging es ins Tiebreak – das Vierte für Schwärzler im Verlauf des Turniers.
Tiebreak-Serie geht weiter
Und wie in den vorangegangenen Tiebreaks hatte Joel auch gegen Guerrieri das bessere Ende für sich. Nach einem Mini-Break lag er bereits 4:2 voran, ehe sein Gegner nochmals auf 4:4 stellen konnte. Nach einem weiteren Minibreak ließ sich Schwärzler die Butter aber nicht mehr vom Brot nehmen und sicherte sich den Satz nach 54 Minuten mit 7:5 im Tiebreak.
Zweiter Titel des Jahres
Eine Vorentscheidung, denn Guerrieri – der in seinem Halbfinale mit Schulterproblemen zu kämpfen hatte und am Platz behandelt werden musste – schien gebrochen. Nachdem er sein Service zum 1:3 zu Null abgeben musste, wurde er von Schwärzler auch noch zum 5:1 gebreakt. Nach einer Gesamtspielzeit von 1:30 Stunden war es dann so weit, verwertete der Vorarlberger seinen ersten Matchball mit einem Ass zum 7:6 (4), 6:1-Erfolg und sicherte sich damit seinen drittel Titel auf der ATP-Challenger-Tour nach Skopke (2024) und Kigali (2026).
Sprung in die Top-150
Bereits mit dem Finaleinzug hatte der Vorarlberger ein neues Karrierehoch in der Weltrangliste erreicht. Mit dem Titelgewinn dürfte er nun sogar den Sprung in die Top-150 der Welt schaffen – im Live-Ranking wird er auf Position 149 geführt, womit er hinter Sebastian Ofner (Nr. 127) und Jurij Rodionov (Nr. 134) Österreichs Nummer drei ist!
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