Ein 82-jähriger Bergsteiger stürzte Samstag bei einer Tour auf den Großglockner metertief in eine Gletscherspalte. Er konnte noch selbst den Notruf wählen.
Am Samstag gegen 10 Uhr brach ein 82-jähriger Deutscher aus dem Bundesland Baden-Württemberg alleine von der Stüdlhütte aus auf in Richtung Erzherzog Johann Hütte. Dabei wählte er den Normalweg.
Schneebrücke stürzte ein
Er befand sich gerade am sogenannten „Ködnitzkees“ unterhalb des Einstieges zum Klettersteig, als er bei einer schneebedeckten Gletscherspaltenbrücke einbrach. Er stürzte in weiterer Folge rund vier Meter ab und blieb auf einer Schneebrücke liegen.
Nur leicht verletzt
Da er sich nicht mehr selbstständig aus seiner Lage befreien konnte, setzte er einen Notruf ab. Der leicht verletzte Bergsteiger wurde im Anschluss von der Bergrettung Kals und der Alpinpolizei ausfindig gemacht, geborgen und vom Notarzthubschrauber Christophorus 7 ins BKH Lienz geflogen.
Im Einsatz standen die Bergrettung Kals, die Alpinpolizei Lienz, der NAH C7 und der Polizeihubschrauber Kärnten.
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