Die App des Landes Tirol ist seit nunmehr sechs Jahren online. In diesem Zeitraum wurde die Bevölkerung rund 1000 Mal vor Extremereignissen gewarnt, wie eine Bilanz zeigt. Auf 329.000 Geräten ist die Push-Funktion aktiv.
Apps für das Smartphone bzw. das iPhone gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Eine davon ist die Land Tirol App. Online auf den mobilen Geräten ging die Informationsplattform vor sechs Jahren. Laut den Verantwortlichen im Landhaus ein Erfolgsprojekt, wie mit einer aktuellen Bilanz untermauert wird. Seit der Einführung wurden rund 1000 Push-Nachrichten versendet und die Bevölkerung dadurch über Extremereignisse wie Hochwasser, Muren, Großbrände oder längere Straßensperren informiert.
Nach dem Download der App muss die Funktion über eine Push-Benachrichtigung selbstständig aktiviert werden. „Mehr als 329.000 Geräte erhalten solche Push-Nachrichten bereits“, heißt es dazu.
Mit den Push-Nachrichten erreichen wichtige Informationen die Menschen rasch und direkt aus erster Hand.

LR Mario Gerber (ÖVP)
Bild: Christof Birbaumer
Trinkwassermapping als nächste praktische Hilfe
Ergänzt wird das Angebot durch Online-Terminvereinbarungen für diverse Leistungen der Landesverwaltung, 250 Verkehrswebcams, Informationen über die aktuelle Wetterlage, Gewässer-Pegelstände, den Euregio-Lawinenreport und vieles mehr. Auch der Tiroler Familienpass sowie die Tiroler Jugendkarte sind über die App abrufbar.
Im Landhaus arbeiten die Programmierer ständig an der Weiterentwicklung des Angebots. Demnächst startet eine Funktion, die während einer Hitzewelle überaus praktisch ist. Mit dem Trinkwassermapping Tirol wird ein Überblick geliefert, wo der nächstgelegene öffentliche Trinkwasserbrunnen zu finden ist.
Besonders erfreut zeigt sich Digitalisierungs-Landesrat Mario Gerber (ÖVP) darüber, dass die Push-Nachrichten-Funktion so gut angenommen wird: „Mit diesen Nachrichten erreichen wichtige Informationen die Menschen rasch und direkt aus erster Hand.“
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