Trotz „himmlischen Segens“ schrieb der von den Klöstern gemeinsam betriebene Linzer „Klosterladen“ zuletzt kräftige rote Zahlen. „Zu hohe Fixkosten, zu niedriger Umsatz“, begründet Thanecker die gemeinsame Zusperr-Entscheidung. Der Standort in der Bischofstraße sei sicherlich nicht ideal gewesen – „aber auf der belebten Landstraße war kein geeignetes Geschäftslokal frei“, bedauert nicht nur der Propst.
„Die Schließung schmerzt uns“, blickt auch der Engelszeller Mönch Bruder Reinhard, der den beliebten Magenbitter des Trappistenklosters nach einem uralten Geheimrezept braut, etwas traurig zum Himmel.
Die Läden in den einzelnen Stiften florieren hingegen erfreulicherweise. Weine aus Reichersberg und Kremsmünster, Bier aus Schlägl und Käse aus Schlierbach verkaufen sich blendend. Ebenso das St. Florianer „Chorherren“-Brot. „Gerne kaufen Besucher leider auch oft Kitsch in Engerlform“, beichtet der Florianer Stiftsgastmeister Gernot Grammer.
Foto: Chris Koller
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