Die Bereitschaft für einen ganzen Tag ohne den ständigen digitalen Begleiter ist in Tirol sehr hoch. Bei der Reduktion liegt unser Bundesland hingegen nur im Mittelfeld.
Es ist ein ständiger Begleiter, das Tor zur digital vernetzten Welt und für den einen oder die andere leider auch ein Suchtfaktor. Die Rede ist vom Smartphone bzw. iPhone. Angesichts der anstehenden Urlaubszeit wollte es der heimische Online-Marktplatz refurbed genauer wissen, wie es Herr und Frau Österreicher im Urlaub mit der Bildschirmzeit halten. Befragt wurden in allen neun Bundesländern insgesamt 1000 Personen.
Abgefragt wurde sowohl die Bereitschaft, die Zeit vor dem Smartphone zu reduzieren, als auch die Motivation für einen gänzlich bildschirmfreien Tag.
82,9 Prozent der Befragten in Tirol bzw. der Steiermark wollen einen bildschirmfreien Tag im Urlaub verbringen.

Kilian Kaminski, Co-Founder von refurbed
Bild: Refurbed
Über 82 Prozent offen für einen bildschirmfreien Tag
Mit dem interessanten Ergebnis, dass die Tiroler gemeinsam mit den Steirern die Spitzenreiter sind, wenn es darum geht, einen ganzen Tag lang ohne den sonst täglichen Begleiter zu verbringen. „82,9 Prozent der Befragten in Tirol bzw. der Steiermark wollen einen bildschirmfreien Tag im Urlaub verbringen“, verdeutlicht refurbed Co-Founder Kilian Kaminski das Umfrageergebnis. Spannend: Beim Wunsch, die Smartphone-Zeit lediglich zu reduzieren, rangiert Tirol nicht mehr an der Spitze, sondern mit 62,9 Prozent lediglich im Mittelfeld. Die Nase vorne haben in dieser Frage die Salzburger (80,4%), gefolgt von den Steirern (69,2%), Kärntnern (67,7%) sowie den Wienern (67,1%). Schlusslicht bildet hier übrigens das Burgenland mit 53,8 Prozent.
Unterschiede zeigen sich jedoch nicht nur bei den Bundesländern, sondern auch in den Altersklassen. Der Vorsatz, die Bildschirmzeit im Urlaub zu reduzieren, ist bei den 18- bis 30-Jährigen mit 76,7 Prozent deutlich stärker ausgeprägt als bei den 31- bis 45-Jährigen (65,6 %), den 46- bis 55-Jährigen (62,9 %) oder den 56- bis 65-Jährigen (54,6 %). Die Analysten führen diese Unterschiede darauf zurück, dass „die jüngere Altersgruppe durch ihre Digitalaffinität insgesamt eine hohe ,Screentime’ im Alltag aufweist“.
ie Zahlen zeigen eindeutig, dass sich die Mehrheit der Österreicher eine Reduktion der Bildschirmzeit oder sogar einen bildschirmfreien Tag im Urlaub wünscht.

Kilian Kaminski, Co-Founder von refurbed
Bild: Refurbed
„Achtsamerer Umgang ist ein starkes Signal“
Wie ordnet Kaminski die Ergebnisse der Studie ein? „Die Ergebnisse bestätigen uns darin, dass Einschränkung im Konsumverhalten nicht immer gleichbedeutend mit ,Verzicht’ sein muss, sondern auch einem ,Wunsch nach weniger’ entsprechen kann. Die Zahlen zeigen eindeutig, dass sich die Mehrheit der Österreicher eine Reduktion der Bildschirmzeit oder sogar einen bildschirmfreien Tag im Urlaub wünscht.“ Der offensichtlich achtsamere Umgang mit Smartphone und Co. sei ein „erfreuliches Signal“.
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