Der Braunbär wurde vor einem Jahr von Slowenien ins Waldviertel gebracht. Doch verbingt er nach Jahren in Gefangenschaft ein schönes Leben. Nur an einem dürfte es momentan „mangeln“...
Ein herzerwärmender Aufruf kommt dieser Tage aus dem „Bärenwald“ in Arbesbach. Dem geretteten Bären „Felix“ gehen die Feuerwehrschläuche zum Herumtollen im Wasser aus. Seit er vor einem Jahr zum ersten Mal in seinem Leben ins kühle Nass springen konnte, liebt er das Baden im Teich.
Seine schlimme Vergangenheit kann er damit endlich hinter sich lassen. Nach 30 Jahren auf engstem Raum in Slowenien wurde er vom Verein „Vier Pfoten“ gerettet und ins Schutzzentrum im Waldviertel gebracht. Zuvor konnte er seinen Spieltrieb nicht ausleben, denn er musste seine Tage auf blankem Beton verbringen. „Felix liebt Spielsachen aus aussortierten Schläuchen“, meldet jetzt Bärenwald Bedarf an Nachschub über Soziale Medien. Denn der Vorrat ist fast aufgebraucht. „Wir freuen uns, wenn wir alte Feuerwehrschläuche bekommen“. Einige Wehren im Land haben bereits auf den Spielzeug-Aufruf reagiert, heißt es. Man solle sich direkt bei der Einrichtung melden.
Fünf Bären leben im Waldviertel
Nicht nur der wasserliebende Felix genießt seine Zeit in seinem neuen Zuhause. Derzeit leben fünf Braunbären dort und genießen auf einer Fläche von 24.000 Quadratmetern ein tiergerechtes Leben. Alle Tiere wurden aus schlechter Haltung gerettet. Nach so langer Zeit können sie jedoch nicht einfach in die Wildnis entlassen werden. Zu Besucherzeiten kann man sich in Arbesbach überzeugen von der Gelassenheit der großen Bären.
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