01.02.2006 11:54 |

Ohne Arbeit

18,6 Millionen Arbeitslose in der EU

Die Arbeistlosigkeit in Europa nimmt weiter zu. Laut EU-Statistikamt Eurostat hat sich die Zahl der Arbeitslosen in den 25 Staaten im Dezember gegenüber dem Vormonat von 18,4 auf 18,6 Millionen erhöht. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote in der EU-25 blieb damit unverändert bei 8,5 Prozent.

In der Eurozone dagegen stieg die Arbeitslosenquote von 8,3 auf 8,4 Prozent an. In absoluten Zahlen geht Eurostat in der Eurozone für Dezember von 12,2 Millionen Arbeitslosen aus, nach 12,1 Millionen im Vormonat.

Gegenüber Dezember 2004 lag die Arbeitslosigkeit damit allerdings sowohl in der Eurozone als auch im gesamten EU-Raum etwas niedriger. Damals hatte die Quote in der Eurozone noch 8,8 Prozent und in der EU -25 9,0 Prozent betragen.

In Österreich blieb die Arbeitslosenquote dagegen nach EU- Berechnung mit 5,2 Prozent im Dezember um 0,2 Prozentpunkte über dem Niveau 2004. Österreich hat damit aber nach wie vor die fünftniedrigste Arbeitslosenquote in der EU. Gegenüber November blieb die österreichische Arbeitslosenquote unverändert.

Polen hat höchste Arbeitslosigkeit
Die niedrigsten Quoten wurden in Irland (4,3 Prozent), Dänemark (4,4 Prozent) und in den Niederlanden (4,7 Prozent) gemessen. Die höchsten Arbeitslosenquoten meldeten Polen mit 17,2 Prozent - Tendenz leicht fallend -, die Slowakei (16,1 Prozent), Griechenland (10,1 Prozent im dritten Quartal 2005), Deutschland (noch vorläufig geschätzt 9,5 Prozent), Frankreich (9,2 Prozent), Spanien und Belgien (jeweils 8,5 Prozent).

Jugendarbeitslosigkeit steigt weiter
Weiter dramatisch ist die Situation vor allem im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit: Die Arbeitslosenquote der unter 25-Jährigen stieg im Dezember gegenüber dem Vormonat in der Eurozone von 17,5 auf 17,6 Prozent und in der gesamten EU von 18,3 auf 18,4 Prozent an.