31.01.2006 19:52 |

Ausgerastet

Wiener stach seiner Freundin in den Hals

Weil ihr eifersüchtiger Freund ausgerastet ist, wäre eine 44-jährige Steirerin fast gestorben: Der Mann hatte ihr mit einem Messer ohne Vorwarnung in den Hals gestochen. Der Grund für den Ausraster: Die Frau war mit einem Bekannten unterwegs gewesen.

Wie die Sicherheitsdirektion Steiermark berichtete, war es im Bezirk Mürzzuschlag zu der blutigen Auseinandersetzung gekommen: Ein 59-jähriger Wiener hatte Montagabend in der Wohnung seiner Freundin in Krieglach auf sie gewartet. Der Beschäftigungslose und die Kellnerin führten eine Wochenendbeziehung.

Die 44-Jährige war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause und teilte dem Wiener am Telefon mit, dass sie mit einem Bekannten unterwegs sei. Dies dürfte der Grund für den Ausraster gewesen sein: Als die Frau rund eine Stunde nach dem Telefonat in ihre Wohnung gekommen war, stach der Mann ohne Vorwarnung mit einem Klappmesser mit rund zehn Zentimeter langer Klinge zu und traf die Frau in den Hals.

Dabei hatte die 44-Jährige noch unwahrscheinliches Glück gehabt, wie Ärzte sagten: Hätte die Klinge sie nur einen Zentimeter höher erwischt, wäre sie wahrscheinlich verblutet. So schaffte sie es sogar noch, die Polizei zu alarmieren, die den 59-Jährigen widerstandslos festnahm. Er wies einen Alkoholwert von 1,28 Promille auf.

Ehefrau mit dem Umbringen bedroht
In Innsbruck wurde ein 70-Jähriger angezeigt, weil er am Montagabend versuchte, seine Ehefrau aus der gemeinsamen Wohnung zu werfen und sie, sollte sie dem nicht nachkommen, mit dem Umbringen bedrohte. Die 68-Jährige verständigte die Polizei, die in der Wohnung eine Pistole sowie Munition fand. Zwar verfügt der Mann über eine Waffenbesitzkarte, doch wegen der Drohung wurde ihm die Waffe samt Munition abgenommen. Daraufhin verließ der Mann freiwillig die Wohnung und gab an, bei seiner Tochter zu nächtigen.

Foto: Symbolbild

Montag, 17. Mai 2021
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