
Fast jedes fünfte Kind ist in Österreich armutsgefährdet, Tendenz steigen. Auch in der Stadt Mödling, im südlichen Wiener Speckgürtel, stellt sich die Lage ähnlich dar. Aus diesem Grund hat die Stadt nun gemeinsam mit der Volkshilfe ein Maßnahmenpaket gegen Kinderarmut geschnürt.
Chronische Krankheiten, gesellschaftliche Isolation und weniger Bildung – das können Negativfolgen von Armut sein. Damit es nicht so weit kommt, setzen die Stadt Mödling und die Volkshilfe bei den Jüngsten an und starten eine Offensive gegen Kinderarmut.
Drei Punkte zur Abhilfe
Drei wesentliche Punkte sind darin enthalten: Räume für Kindergeburtstage, ein Sportpass sowie eine Kinderbuch-Aktion für alle Taferlklassler.
„Damit greifen wir allen unter die Arme, die sich Bücher oder eine Vereinsmitgliedschaft sowie die Sportausstattung nicht leisten können“, sagt SPÖ-Sozialstadtrat Stephan Schimanowa. Erste Anlaufstelle ist die Volkshilfe Mödling.
Kinder zunehmend von Armut betroffen
Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich, weiß, dass die Zahl armutsgefährdeter Kinder stetig steigt, es sind gut ein Viertel aller Mädchen und Buben: „Das hat oft Ausgrenzung zur Folge.“ SPÖ-Stadtchefin Silvia Drechsler ist bewusst, dass „Mödling leider keine Ausnahme ist“.
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