Statt bis 2033 mit einer Elektrifizierung der Strecke zu warten, haben die ÖBB nun eine effizientere, und kostengünstigere, Variante.
Die historische Bahn, die Pöchlarn mit Scheibbs verbindet, soll moderner werden. Ursprünglich war sogar eine Elektrifizierung mit Oberleitungen geplant. Damit die Bahn deutlich früher erneuert werden kann, haben die ÖBB ihren Plan überarbeitet.
„Die deutlich wirtschaftlichere Variante sind Akkuzüge“, heißt es. Damit bekommt die Strecke auch jene Garnituren, die bereits als „Cityjet Express“ auf anderen Strecken unterwegs sind. Gut für die Fahrgäste: die Akkuzüge haben deutlich mehr Sitzplätze, fahren schneller, haben Fahrradabstellplätze und man kann barrierefrei einsteigen.
Nicht ganz glücklich mit den Änderungen sind Silke Dammerer und Anton Erber, beide ÖVP-Landtagsabgeordnete. „Die Akkuzüge sind eine gute Brückentechnologie, eine echte Elektrifizierung werden sie aber langfristig nicht ersetzen können.“ Dennoch sind sie froh darüber, dass die ÖBB an der Erlauftalbahn arbeitet.
Erst 2028 in Betrieb
Bevor die Akkuzüge fahren können, muss nun die Strecke einmal „auf Vordermann“ gebracht werden. 2027 werden in Wieselburg drei Bahnübergänge modernisiert und mit Schranken ausgestattet: bei der Brauerei, an der Manker Straße und bei der Zufahrt zur Firma ZKW. Doch die gesamte Strecke von Pöchlarn bis Scheibbs wird genau geprüft. Frühestens kann man mit den Akkuzügen ab Ende des Jahres 2028 fahren.
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