20.02.2006 22:51 |

Russische Armee

Neuer Misshandlungs- Vorwurf in Russland

Drei russische Soldaten haben in einer Kaserne offenbar einen Kameraden zu Tode gequält.

Der 23 Jahre alte Rekrut erlag am vergangenen Montag in einem Krankenhaus in Ufa 1.500 Kilometer östlich von Moskau schweren Hirn- und anderen Verletzungen, wie die Nachrichtenagenturen Interfax und Ria Nowosti unter Berufung auf örtliche Behörden berichteten.

Die drei Soldaten wurden demnach am Montag festgenommen. Für internationale Empörung über die Zustände bei den russischen Streitkräften hatte im Jänner der Fall eines 18-jährigen Rekruten gesorgt, dem nach der Misshandlung durch Kameraden beide Beine und die Genitalien amputiert werden mussten.